Frühförderung
 

Konzept Elternbildung der Schule St.Margrethen

1. Ziele
  • Die Schule St.Margrethen organisiert ein Elternbildungsangebot für den Bereich Frühförderung.
  • Das Programm richtet sich inhaltlich nach den Voraussetzungen, welche der Kindergarten / die Schule an ein eintretendes Kind stellt.
  • Die Eltern kennen Möglichkeiten, ihr Kind im Vorschulalter gezielt zu fördern.
  • Sie kennen den Nutzen und den Wert der Frühförderung.
  • Die Arbeitsgruppe Elternbildung pflegt den Kontakt mit anderen lokalen Anbietern und arbeitet nach Möglichkeit mit ihnen zusammen.


2. Zielgruppe
  • Das Elternbildungsprogramm der Schule St.Margrethen richtet sich in erster Linie an Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 7 Jahren, die in St.Margrethen wohnen.
  • Die Teilnahme an den Anlässen ist freiwillig.


3. Rahmenbedingungen
  • In der Arbeitsgruppe Elternbildung wirken Lehrpersonen und Eltern unserer Schule mit.
  • Die Arbeitsgruppe konstituiert sich selbst.
  • Die Arbeitsgruppe organisiert regelmässig Elternbildungs-Anlässe.
  • Es steht ihr dazu ein Budget der Schulgemeinde zur Verfügung.
  • Im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit wird die Arbeitsgruppe durch die Projektleitung Frühförderung unterstützt.
  • Die Mitwirkenden in der Arbeitsgruppe Elternbildung erhalten eine symbolische Sitzungsentschädigung.


4. Grundsätze
  • Das Angebot der Elternbildung der Schule St.Margrethen orientiert sich am gesellschaftlichen Wandel und an den Bedürfnissen der Familien im Dorf.
  • Es werden realistische Methoden und Werkzeuge vorgestellt, welche sich in die Praxis umsetzen lassen.
  • Die Elternbildung der Schule St.Margrethen fördert und unterstützt die Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern.


5. Methoden
  • Das Elternbildungsprogramm bietet sowohl theoretische Grundlagen wie auch praktische Beispiele, die direkt angewendet werden können.
  • Die Erfahrungen der Eltern werden miteinbezogen; es finden persönliche Reflexion und Austausch statt.
  • Die Veranstaltungen sind nach Möglichkeit lustvoll und erlebnisorientiert.
  • Die Elternbildung der Schule St.Margrethen ermöglicht gemeinsame Erlebnisse von Eltern und Kindern.

 

Elternbildung: Programm 2013

Die Arbeitsgruppe "Elternbildung der Schule St. Margrethen" bietet auch im Jahr 2013 wieder vier spannende Abendkurse zu wesentlichen Bereichen der Kindererziehung für Eltern, Lehrpersonen und andere Interessierte an.

Es handelt sich um folgende Veranstaltungen:


Bewegung - Fit im Schulalltag durch Bewegung!

Donnerstag, 14. März 2013 um 19 Uhr im Schulhaus Wiesenau
Referent: Isabelle und Jürg Hellmüller, Mehrluft GmbH, Speicher

Teil 1 (30'): Aula Wiesenau
Kleiner Theorieinput zu "Bewegtem Lernen" und "Bewegtem Alltag"
Teil 2 (90'): Turnhalle Wiesenau
Spiel- und Bewegungsstationen selber erleben, Bewegung im Alltag, "Stolpersteine" und wie wir sie wegräumen.
Besonderes: Lockere Kleidung ist notwendig, wenn möglich Sporttenue oder Freizeitbekleidung.

Elterncafé - Bestimmen Sie selbst, was Thema ist!

Donnerstag, 2. Mai 2013 um 19 Uhr im Rheinausaal St. Margrethen 

ReferentIn:  für einmal nicht nötig

 

Einen Abend lang bietet die Elternbildung St. Margrethen den Eltern eine Plattform für anregende Diskussionen über schulische, erzieherische Belange oder über weitere von ihnen vorgeschlagenen Themen.

Nutzen Sie dieses spontane Angebot, Ihre persönliche Meinung zu verschiedenen interessanten Inhalten aktiv einzubringen und sich mit anderen Eltern in unbeschwerter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen darüber auszutauschen.


Leseförderung – Lesen macht Spass

 Was können Eltern tun, damit ihre Kinder lesen?

 

Donnerstag, 12. September 2013 um 19 Uhr in der Bibliothek St. Margrethen, Bahnhofsgebäude

Referentin: Kathrin Amrein

 

Können, sollen oder müssen wir Eltern etwas unternehmen, damit unsere Kinder lesen? Wenn ja, was? Diesen und weiteren Fragen wird Kathrin Amrein, Primarlehrerin und Bibliothekarin, an diesem Abend nachgehen.

Aussagen, wie "Lesen soll Spass machen", "Es wird nicht weniger gelesen als früher", und "Lesen Sie?" spielen dabei eine wichtige Rolle.


Elternwissen - Schulerfolg

Der Einfluss der Familie ist für den Schulerfolg zentral!

 

Donnerstag, 14. November 2013 um 19 Uhr im Rheinausaal St. Margrethen

Referent: Heinz Zeller

 

Die wichtigsten Entwicklungsschritte des Kindes

Wie lernen wir?

Welche Faktoren beeinflussen das Lernen?

Wie können Eltern das Lernen unterstützen? (Hausaufgaben begleiten, Sprache fördern, loben – aber richtig, Schlaf, Motivation,...)


 

St.Margrether Elternbildungspass auch im zweiten Jahr erfolgreich

Vater oder Mutter sein ist eine Herausforderung: Unterstützung bietet die Elternbildung St.Margrethen

Bereits zum zweiten Mal bot die Arbeitsgruppe Elternbildung in St.Margrethen im vergangenen Jahr vier Anlässe für Eltern, Lehrpersonen und weitere Interessierte im Rahmen des Elternbildungspasses. Die Organisierenden blickten auf erfolgreiche Abende mit kompetenten Referentinnen und Referenten zurück.

Vier spannende Themen aufgegriffen

Wenn der Erste Staatsanwalt des Kantons über die Internet-Thematik bei Kindern und Jugendlichen referiert, wenn eine erfahrene Prophylaxe-Fachfrau über Zahngesundheit aufklärt, wenn eine PH-Dozentin Leitlinien zum Thema „Grenzen setzen“ präsentiert oder wenn eine Buchautorin Tipps zum Umgang mit Teenagern liefert – dann geschah dies im vergangenen Jahr auf Einladung der Elternbildung St.Margrethen. Die zuständige Arbeitsgruppe setzt sich aus Lehrpersonen und Elternvertretungen zusammen und gestaltet jährlich einen Elternbildungspass, auf welchem die Teilnehmenden den Besuch von Anlässen testieren lassen können. Denn Elternbildung bedeutet Kompetenzenerwerb – und dieser soll entsprechend auch gewürdigt und festgehalten werden.

Thema Motivation am 26. Januar 2012

Im vergangenen Jahr besuchten noch mehr Interessierte die Anlässe der St.Margrether Elternbildung. Aufgefallen ist, dass vermehrt Leute aus der ganzen Region Rheintal teilnahmen, was die Organisierenden sehr freut. So möchten sie am mittlerweile zwei Jahre praktizierten Konzept festhalten und auch im Jahr 2012 vier Anlässe durchführen. Der erste Themenabend steht schon fest: Am 26. Januar um 19 Uhr wird Sandra Magnin, Lehrerin für Begabungsförderung, über Motivation von Kindern und Jugendlichen referieren. Im Idealfall ist ein mitreissender Unterricht und eine anregende Lernumgebung für ein Kind motivierend genug - meinen wir! Was aber ist zu tun, wenn Kinder keine Lust haben, und Jugendliche sich von uns Erwachsenen nicht motivieren lassen wollen?

Weitere Themen im 2012

Der Eintritt für die St.Margrether Elternbildungs-Veranstaltungen ist kostenlos. Weitere Themen, welche die Arbeitsgruppe im kommenden Jahr aufgreifen wird, sind: Leseförderung in Zusammenarbeit mit der Dorfbibliothek, Verkehrssicherheit von kleinen Kindern sowie – einmal mehr – Umgang mit den digitalen Medien wie etwa Facebook. Die Anlässe werden in der Tagespresse angekündigt. Den Elterbildungspass erhalten alle Eltern von St.Margrether Schulkinder zu Beginn des neuen Jahres. Wer alle vier Veranstaltungen besucht, wird mit einem Präsent fürs grosse Interesse belohnt.

Sie stellen das Programm der Elternbildung St.Margrethen zusammen (v.l.): Monda Kura, Esther Speck, Martin Koster, Claudia Tavarner, Rahel Frisenda, Susanna Thurnheer, Pia Haböck, Alma Arnaut. Auf dem Bild fehlen: Angelika Eleftheriadis und Eva Graf Poznicek.