Frühförderung
 

Frühförderung: ein wichtiger Schwerpunkt in St.Margrethen

Die Schule St.Margrethen hat es sich zum Ziel gesetzt, die frühe Förderung von Kindern zu unterstützen. Kinder sollen gut vorbereitet in den Kindergarten / in die Schule eintreten und dadurch bessere Startchancen für ihre Schullaufbahn haben. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Schule St.Margrethen eine Koordinationsstelle Frühförderung eingerichtet sowie eine Projektleitung fürs ganze Projekt eingesetzt.

Im Schuljahr 2006/07 befasste sich eine Projektgruppe mit der Aufgabe, eine Standortbestimmung zur Frühförderung in St.Margrethen zu machen, Ziele zu formulieren und Massnahmen zu planen. Die vorgeschlagenen Massnahmen wurden vom Schulrat St.Margrethen im Februar bewilligt und die nötigen Aufwendungen ins Budget aufgenommen. Den ausführlichen Projektbericht finden Sie hier.

Breites Angebot im Dorf

In St.Margrethen gibt es eine ganze Reihe von Frühförder-Angeboten. Wählen Sie aus in der Seitennavigation!

Leitung und Koordination

Für die Leitung der Frühförderung der Schule St.Margrethen ist verantwortlich:

Eva Graf Poznicek
Schulleiterin Wiesenau
schulleitung@schulestm-wiesenau.ch
Telefon 071 740 11 60

 

Frühförderung gemeinsam angehen

Am Frühförder-Koordinationstreffen in St.Margrethen wurde diskutiert, wie noch mehr Familien erreicht werden können.

Wie noch mehr Eltern erreicht und überzeugt werden können, mit ihren kleinen Kindern in „Chrabbelgruppe“, Muki-Turnen oder weiteren Angeboten mitzumachen, dies war das Thema der diesjährigen Koordinationskonferenz der St.Margrether Frühförderungs-Anbieter am vergangenen Dienstag. Zwar ist der Besuch der Spielgruppe und der Väter- und Mütterberatung in St.Margrethen hoch und die Interessiertenliste des „Chinderhus Rägebogä“ lang, doch die weiteren Frühförder-Angebote im Dorf verzeichneten in den vergangenen Jahren nur bedingt Teilnehmenden-Zuwachs.

Erfolge können sich sehen lassen

Im Jahr 2007 lancierte die Schulgemeinde St.Margrethen das Projekt Frühförderung. Ziel war es, alle Eltern zur Teilnahme zu motivieren, die bestehenden Angebote im Dorf zu vernetzen und bekannter zu machen. Drei Resultate dieser Bemühungen: Die Spielgruppe wird sehr gut besucht, die Aktiven in den verschiedenen Angeboten treffen sich regelmässig zur Koordinationssitzung und sind auch sonst gut vernetzt sowie ein attraktiver Flyer mit einem Überblick über die Frühförder-Möglichkeiten im Dorf wurde geschaffen. Dieser wird regelmässig aktualisiert und breit gestreut.

Vernetzung trägt Früchte

Jährlich treffen sich die Verantwortlichen von Spielgruppe, „Chinderhus“, Chrabbelgruppe, Bibliothek, Deutschkurs-Leitung, Muki-Turnen, Kinderturnen, Jugendriege, Mütter- und Väterberatung mit dem Schulsozialarbeiter und der Schulleitung zum Austauschtreffen. Dort werden Informationen ausgetauscht und Synergien genutzt. Organisiert wird diese Konferenz von der Schule, welche sich aktiv um die Frühförderung kümmert. Die in den vergangenen Jahren aufgebaute Vernetzung zeigt Wirkung: Dieses Jahr etwa besuchten die Teilnehmenden des Deutschkurses die Spielgruppe, damit sie sich dort einen konkreten Einblick verschaffen und die Räumlichkeiten sowie die Spielgruppenleiterin konkret kennen lernen konnten. Oder die Mütter- und Väterberatung schloss sich ebenfalls für einmal mit dem Deutschkurs zusammen mit dem Resultat, dass vermehrt junge Mütter jetzt einen Sprachkurs besuchen.

Angebote nicht in allen Kulturen bekannt

Am vergangenen Dienstag ging es auch darum, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln, wie die Frühförder-Angebote im Dorf noch besser bekannt gemacht werden können. Vordringliches Ziel ist dabei das Bewusstmachen des Wertes von Frühförderung, welcher durch diverse Studien längst belegt ist. Eine Teilnehmerin der Koordinationkonferenz, die selbst aus einem anderen Land stammt, gab zu bedenken: „In unseren Heimatländern kennen wir viele der hiesigen Angebote nicht und das bedeutet eine zusätzliche Hemmschwelle.“ Die fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gründeten nun ein kleines Organisationskomitee, welches sich mit den Migrantenvereinen austauscht und versucht, gemeinsam mit ihnen Informationsanlässe zu organisieren und die verschiedenen Gruppen direkt anzusprechen.